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Meine Geschichte und ich

Anja Kuhn – Wenn Geschichten zu Heimat werden

Anja Kuhn liebt gute Geschichten. Vor allem jene, die nicht laut sind, sondern ehrlich. Die von innen heraus wirken und etwas in Bewegung bringen. Als Storytellerin, Biografin, Podcasterin und Gründerin des Lebensgeschichten-Verlags begleitet sie seit vielen Jahren Menschen dabei, ihren Erfahrungen Worte zu geben.

Mit ihrem Buch „Meine Geschichte und ich. Geprägt. Verstanden. Neu geschrieben.“ erzählt Anja Kuhn erstmals ihre eigene Geschichte. Offen und persönlich beschreibt sie, wie die Lebenswege ihrer Eltern und Großeltern – geprägt von Flucht, Verlust und Brüchen – ihr eigenes Denken und Fühlen beeinflusst haben. Lange unbemerkt, bis sie begann hinzuschauen.

Ihr Buch handelt von Herkunft und Freiheit, von Krisen und Wendepunkten, von dem Moment, in dem Verstehen möglich wird. Es ist eine Einladung, die eigene Geschichte nicht länger als Last zu sehen, sondern als Teil von sich und als Ausgangspunkt für neue Wege.

Mit ihrem Podcast „Lebensgeschichten“ und dem Lebensgeschichten-Verlag schafft Anja Kuhn Räume für genau diese Begegnungen: mit sich selbst, mit anderen und mit dem, was uns geprägt hat.
Ihr Buch erscheint am 16. Mai 2026, dem Welttag der Biografien.

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Wenn sich Kreise schließen

Wenn sich Kreise schließen und Geschichten zurückkehren

Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die man selbst nicht besser hätte planen können.

Am 06. Januar ist in der Kölnischen Rundschau/Kölner Stadtanzeiger ein Artikel über meine Arbeit erschienen – gedruckt und online. Das allein freut mich sehr. Doch für mich steckt noch eine zweite, sehr persönliche Ebene darin:

Von 1993 bis 1996 habe ich bei genau dieser Zeitung meine Ausbildung zur Verlagskauffrau absolviert.

Damals habe ich hier gelernt, wie Verlage arbeiten, wie Texte entstehen, wie wichtig Sorgfalt, Haltung und Verantwortung im Journalismus sind. Dass nun – viele Jahre, Umwege, Brüche und Neuanfänge später – meine eigene Geschichte und meine heutige Arbeit an gleicher Stelle aufgegriffen werden, berührt mich sehr.

Der Artikel trägt den Titel „Die Magie des Gedruckten“ und beschreibt, warum ich bewusst auf Bücher setze, die Mut machen. Er erzählt von meinem Weg als Autorin, Podcasterin und Verlegerin und auch davon, dass dieser Weg nicht geradlinig war. Von beruflichen Krisen, vom Scheitern und davon, wieder aufzustehen.

Genau das war auch der Kern meiner Presseinformation „Aus der Krise in die Kraft“:
Nicht Erfolge zu feiern, sondern ehrlich zu zeigen, dass Entwicklung Zeit braucht – und dass aus Brüchen oft neue Klarheit entsteht.

Dass eine Redaktion diesen Weg aufgreift, einordnet und sichtbar macht, empfinde ich als große Wertschätzung. Vielleicht auch deshalb, weil ich weiß, wie viel Arbeit, Sorgfalt und Herzblut hinter einem solchen Artikel stecken.

Hier findest du den vollständigen Online-Artikel: Artikel lesen

Ich bin dankbar für diesen Moment – nicht aus Stolz im klassischen Sinn, sondern aus tiefer Verbundenheit mit dem, was mich geprägt hat und was ich heute weitergeben darf: Geschichten, die stärken.

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