Wenn sich Kreise schließen

Wenn sich Kreise schließen und Geschichten zurückkehren
Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die man selbst nicht besser hätte planen können.
Am 06. Januar ist in der Kölnischen Rundschau/Kölner Stadtanzeiger ein Artikel über meine Arbeit erschienen – gedruckt und online. Das allein freut mich sehr. Doch für mich steckt noch eine zweite, sehr persönliche Ebene darin:
Von 1993 bis 1996 habe ich bei genau dieser Zeitung meine Ausbildung zur Verlagskauffrau absolviert.
Damals habe ich hier gelernt, wie Verlage arbeiten, wie Texte entstehen, wie wichtig Sorgfalt, Haltung und Verantwortung im Journalismus sind. Dass nun – viele Jahre, Umwege, Brüche und Neuanfänge später – meine eigene Geschichte und meine heutige Arbeit an gleicher Stelle aufgegriffen werden, berührt mich sehr.
Der Artikel trägt den Titel „Die Magie des Gedruckten“ und beschreibt, warum ich bewusst auf Bücher setze, die Mut machen. Er erzählt von meinem Weg als Autorin, Podcasterin und Verlegerin und auch davon, dass dieser Weg nicht geradlinig war. Von beruflichen Krisen, vom Scheitern und davon, wieder aufzustehen.
Genau das war auch der Kern meiner Presseinformation „Aus der Krise in die Kraft“:
Nicht Erfolge zu feiern, sondern ehrlich zu zeigen, dass Entwicklung Zeit braucht – und dass aus Brüchen oft neue Klarheit entsteht.
Dass eine Redaktion diesen Weg aufgreift, einordnet und sichtbar macht, empfinde ich als große Wertschätzung. Vielleicht auch deshalb, weil ich weiß, wie viel Arbeit, Sorgfalt und Herzblut hinter einem solchen Artikel stecken.
Hier findest du den vollständigen Online-Artikel: Artikel lesen
Ich bin dankbar für diesen Moment – nicht aus Stolz im klassischen Sinn, sondern aus tiefer Verbundenheit mit dem, was mich geprägt hat und was ich heute weitergeben darf: Geschichten, die stärken.
